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WahnsinnWeltsicht

Korrelationen

Diesesmal ein kurzer Beitrag. Bei Wikipedia wird die Korrelation wie folgt definiert.

Die Korrelation beschreibt die lineare Beziehung zwischen zwei oder mehr statistischen Variablen. Wenn sie besteht, ist noch nicht gesagt, ob eine Größe die andere kausal beeinflusst, ob beide von einer dritten Größe kausal abhängen oder ob sich überhaupt ein Kausalzusammenhang folgern lässt.

Ein Beispiel der vollständigen Unkenntniss dieses Sachverhaltes liefert diesen mal Spiegel Online, der sich mit seiner Bildwahl sogar das übliche Bildniveau unterbietet.

Was soll wohl räumliche Nähe der Bilder suggerieren?

Was soll wohl räumliche Nähe der Bilder suggerieren? Dem Gedanken folgend, der dieser Bebilderung innewohnt, kann man sicherlicher auch folgenden Schluss ziehen.

90% aller Attentäter konsumieren 24 Stunden vor ihrem Anschlag Brot. Verbietet Brot!


SpassWeltsicht

Dobrý den!

Meine Güte, der letzte Eintrag ist schon lange her... Ich hätte nicht gedacht, dass ich mein Blog mal so lange Zeit ruhen lasse. Es kam mir jedoch meine Diplomarbeit in die Quere, dann die Arbeitssuche, der neue Job. Es gibt ordentlich etwas nachzuholen.

Blick auf die Stadt vom Moldauufer aus
Blick auf die Stadt vom Moldauufer aus

Eigentlich will ich seit August über meinen Besuch in Prag schreiben. Prag ist eine bemerkenswerte Stadt - zumindest wenn man den alten Stadtkern betrachtet. Den Vergleich zwischen Prag und Bonn kann man eigentlich nur als protzig vs. putzig bezeichnen. Alles ist eine Etage höher gebaut und ein paar hundert Jahre älter. Zu sehen gibt es allemal genug. Über die Sehenswürdigkeiten von Prag möchte ich mich gar nicht auslassen, das kann jeder Reiseführer besser. Hier jedoch ein paar Fakten, die es mir besonders angetan haben.

Statue am Ende des Goldenen Gasse
Statue am Ende des Goldenen Gasse

Prag ist sehr gut auf Touristen vorbereitet. Bereits am Flughafen kann man an der Touristeninformation alle Fragen zumindest auf Deutsch und Englisch loswerden. Dort wird man auch mit Fahrkarten versorgt - Einzel-, Tages- oder 3-Tage-Tickets. Ein Shuttlebus bringt einen bis zur nächsten Metrostation, von dort aus kann man beinahe alles mit der Metro erreichen. Vorsicht: Gepäck kostet extra, wenn man keine Tageskarte kauft!

Ein Versuch der Kommunisten den 5-Jahresplan auf der Fassade der königlichen Sommerresidenz unterzubringen
Ein Versuch der Kommunisten den 5-Jahresplan auf der Fassade der königlichen Sommerresidenz unterzubringen

Wir sind in einem kleinen und sehr günstigem Hotel untergekommen - Hotel Galileo in der Brüsseler Str. 3 (Bruselska 3). Es ist klimatisiert gewesen, was im Sommer auch wirklich notwendig war. Die Fenster konnte man nachts leider nicht offen lassen, denn Straßengeräusche hätten einen nicht einschlafen lassen. Mit geschlossenem Fenster hat man jedoch so gut wie nichts gehört. Die Zimmer, Betten und das Bad waren vorbildlich sauber, täglich gab es frische Handtücher. Das Frühstück muss man mindestens als "üppig" bezeichnen. Es gab zwar täglich das gleiche, was jedoch angesicht der Auswahlpalette überhaupt nicht störte. Sogar ein Aufzug war vorhanden. Der Service sprach fließend Englisch, deutsch hingegen nur holprig. Einziges Manko: Das abgelaufene Bier in der Minibar wurde auch nach einem Hinweis nicht ausgetauscht - na gut, in der Stadt war es sowieso billiger. ;-)

Breites Grinsen, das uns am Eingang des Cafés 'U Prstenu' begrüßte
Breites Grinsen, das uns am Eingang des Cafés 'U Prstenu' begrüßte

Zum Schluss noch zwei Lokalempfehlungen. Sehr gut essen kann man in Hybernia. Es gibt sehr leckere Fleischspieße und das Chillispaghetti ist auch nicht zu verachten. Dazu original Pilsner und das ganze zu humanen Preisen. Nur reservieren sollte man abends schon, sonst kann es passieren, dass man lange auf einen freien Platz wartet.

Das andere Lokal ist ein Café, das wir zufällig in Rathausnähe gefunden haben. Um den Rathausplatz gibt es leider nur Restaurants und Cafés zu völlig überteuerten Preisen (okay, Touristensteuer, kann man noch verstehen...), die leider auch kein gemütliches Ambiente bieten. Also fingen wir an uns absichtlich durch unscheinbare kleine Gassen vom Rathausplatz zu entfernen und fanden in einer schmallen Straße in einem Seitentor den Eingang zum Café "Beim Ring" (Kavárna u prstenu). Nicht teuer, nicht überlaufen und seeehr gemütlich.

Also, nicht lange warten, sondern bucht einen Flug und seht es euch selbst an.

Na shledanou!

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