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Spass

Neues Layout

Ich habe schließlich Zeit gefunden, um die Seite optisch ein wenig aufzupolieren.

Und natürlich soll es an Inhalten auch nicht fehlen. Ich habe Fedora Core 6 auf dem Acer Travelmate 8000 installiert und werde die Seite bald ergänzen.


Wahnsinn

Die Tage werden kürzer, die Bahnen auch - Déjà-vu

Was ich gestern nur für ein Anomalie im gewöhnlichen Verkehrsablauf hielt, eine vorübergehende Kuriosität, das scheint wohl eher eine Regel als eine Ausnahme zu sein. Halbe Zuglänge zur Hauptverkehrseit...

So wie gestern hatte ich vor um 17:31 die Regionalbahn zu nehmen, um den wohlverdienten Heimweg anzutreten. Als ich jedoch dieses mickrige Etwas, diese Zugattrappe, diese Zumutung an Beförderungsmittel um die Ecke kommen sah - just in diesem Moment hatte ich das Gefühl das Ganze schon mal erlebt zu haben. So vergewisserte ich mich zunächst, dass wir heute tatsächlich den 18. Oktober haben und nicht den 17. - man kann ja nie wissen. Vielleicht habe ich mir den letzten Tag nur eingebildet?

Das war leider nicht der Fall, also trabbte ich brav mit allen anderen Mitreisenden Mitleidenden nach vorne, um heute mal selbst eine Sardine in der Dose zu spielen.

Meine Vermutung ist, dass die Bahn eine Psychologiestudie durchführt [Memo an mich selbst: bei den Psychologiestudentinnen nachhorchen, wer gerade Feldversuche macht...] zum Thema „Lernfähigkeit eines durchschnittlichen Reisenden“ . Man möchte einfach herausfinden, wann die Leute zur Rush-Hour es endlich lernen, sich direkt vorne anzustellen (um sich das Trabben zu sparen) und um wieviele Minuten sich die Einstiegszeit Einquetschzeit verbessern läßt. Heute war unsere Zeit hundsmiserabel - ich tippe mal auf 8 Minuten (weil ich an meine Uhr nicht dran kam). Wenn wir jedoch fleißig üben, so knacken wir vielleicht sogar die 2-Minuten-Marke.

Oder die Züge sind organisch, was mir bisher nur verborgen blieb. Und sie werden mit der Zeit wachsen. Früher waren die Eltern der Züge unterwegs, jetzt müssen eben die Kinder ran um die Zugfamilie zu ernähren. Dürfen eigentlich minderjährige Züge schon so viel Pendelvieh transportieren? Da sollte mal das Zugjugendamt informiert werden...

Theoretisch wäre es interessant zur wissen, ob die Bahn in ihrem Versuch wenigstens konsequent ist und der nächste Zug ebenfalls zu kurz ist - so wie gestern. Aber irgendwie ist in dem Moment mein Humor verpufft - ich kann's mir auch nicht erklären. ;-)


Wahnsinn

Die Tage werden kürzer, die Bahnen auch

Da stehe ich heute frohen Mutes am Bonner Hauptbahnhof und will meine Heimreise antreten. Aber wie immer habe ich die Rechnung ohne den Wirt die Bahn gemacht.

Der Tag began heute recht fröhlich. Gerade mal 15 Minuten Verspätung um 7:57 (gefühlte Uhrzeit: 5:30) in Sechtem bei 8 Grad Lufttemperatur (gefühlte Temperatur: -3°C). Die Bahn kam dann auch 15 Minuten später, den Busanschluß in Bonn habe ich trotzdem verpasst. Folgeverspätung: 25 Minuten.

Auf dem Rückweg um 17:31 warteten schon ungewöhnlich viele Menschen auf den Zug. „Da wird's wohl ein wenig enger werden“ - dachte ich mir. „Naja, du hast es mal nicht so weit, nur zwei Haltestellen.“

Es wurde jedoch nicht ein wenig enger, es wurde wahnsinnig eng. Denn statt des normalen Doppelgespanns, der auf der Strecke fährt, fuhr nur ein einzelner Waggon. Die ersten aufmerksamen Reisenden setzten sich Bewegung und trabbten nach vorne, um noch irgendeinen Platz zu ergattern, das große Feld folge ihnen. Die ganze Prozedur des Einsteigens zog sich so ca. 5 Minuten, jedoch ohne meine Beteiligung, ich entschied mich einfach auf den nächsten Zug zu warten. Ich wollte mit dem Handy meiner Freundin ein Foto der Szene für die Nachwelt verewigen, wir kamen jedoch mit der modernen Technik nicht schnell genug zurecht. Der Zug hatte anschließend eine frappierende Ähnlichkeit mit einer Sardinendose mit Fenstern.

Das ist jedoch noch nicht alles. Den die DB schaffte es tatsächlich noch einen draufzusetzen. Denn der nächste Zug... na, ratet mal. Richtig! Der war auch nur halb so lang wie er eigentlich sein sollte, um die Fahrgäste das Pendelvieh zur Rush-Hour zu befördern.

In solchen Momenten frage ich mich, warum vorher nicht wenigstens durchgesagt wird, dass weniger Plätze zur Verfügung stehen? Keine Entschuldigung, keine Begründung. Und warum steht eigentlich kein Bahnmitarbeiter auf dem Bahnsteig, den man zusammenfalten könnte? Der Zug würde dadurch wahrscheinlich nicht länger, aber mir ginge es danach bestimmt besser.


Technikspielzeug

Keine Experimente mehr

Ich habe mich schon in anderen Artikeln (D-Link DWL-G122 USB WLAN-Adapter (RT2570) is unstable, D-Link DWL-G122 USB WLAN-Adapter (RT2570) and MTU, D-Link DWL-G122 USB WLAN-Adapter (RT2570) [suppl.] und D-Link DWL-G122 USB WLAN-Adapter (RT2570)) über den Zweifelhaften nutzen des USB-WLAN-Adapter von D-Link geäußert. Offensichtlich ist das Gerät nur auf kurze Distanzen brauchbar.

Jetzt habe ich bei Tuxhardware einfach ein funktionierendes Gerät bestellt. Und schaue da - es funktioniert auf Anhieb! Kein Tricksen mit der MTU, keine Dauerpings, um die Verbindung aufrechtzuerhalten, keine Verbindungsüberwachung, um gegebenenfalls den Treiber neu zu laden. Einfach

  1. einstecken,
  2. Treiber kompilieren,
  3. glücklich sein.

Ich habe mir eine PCI-Karte ALL0281A von ALLNET gekauft, der Treiber für diese Karte ist der MadWiFi-Treiber.

Ein kleines Problem, das ich hatte, war das Assoziiern mit der AccessPoint. Ich benutze WEP zusammen mit Shared Authentication (auch bekannt als „Gemeinsam verwenden“ unter Windows oder „restricted“ unter Linux). Aber die Karte wollte sich partout nicht bei dem AccessPoint anmelden. Schließlich fand ich die Lösung im Netz. Erst das Kommando

iwpriv ath0 authmode 2

versetzt die Karte in den richtigen Modus. Seit dem klappt alles einwandfrei. Nur die Verbindung ist etwas schwächer, da die Antenne jetzt hinter dem PC versteckt ist. Dafür ist sie stabil.


EnglishSoftware

Another patch for Firedrop

Here comes another patch for Firedrop. The menu entry Styles -> Weird stuff -> rot13 produces an error messages. The number of parameters which are passed to the encoding function has changed, but the fuction's code was not adapted. See my Firedrop page for a RPM and other Firedrop stuff.


Fotos

Aus dem Garten

Eigentlich wollte ich nur die Batterien der Kamera entleeren, das Ergebnis ist jedoch recht ansprechend geworden.

Gartenschönheit
Gartenschönheit


KritikWeltsicht

Perfide Werbung

Als Student mit Kredit lebt man doch wirklich wie Made im Speck...
Als Student mit Kredit lebt man doch wirklich wie Made im Speck...

Dieses Werbeplakatt ziert eine Tür einer Bonner Volksbankfiliale. Vielen Dank, liebe Volksbank, dass du ein so tolles Bild von Studenten zeichnest!

Schon mal ganz davon abgesehen, dass Studenten einen Kredit aufnehmen müssen, um überhaupt zu studieren... Jedoch ist daran nicht die Bank schuld, sondern unser geliebtes Land NRW, das uns den Kram eingebrockt hat. Aber ich schweife ab.

Also nochmals liebe Volksbank, vielen Dank, dass du uns Stundenten ein so gutes Image machst. Es sieht so aus, dass der Student den Kredit nur aufnimmt, um wie eine Made im Speck zu leben. Während die anderen Studis, die keinen Kredit brauchen, ihr karges Mensamahl zu sich nehmen (völlig ohne Kerzenschein), hat unser Protagonist auf dem Bild einen Kredit. Einen Kredit! Jetzt kann er sich wohl ein besseres Mensaessen leisten als die anderen und Kerzen dazu! Na, wer merkt schon, was an dieser Logik faul ist?...

Richtig! Wer einen Kredit braucht, ist ganz bestimmt kein toller Hecht, der jetzt gut essen geht. Der Kredit wird einzig und alleine für einen Zweck aufgenommen: die Studiengebühren zu bezahlen. Aber das hat die Volksbank bestimmt nur übersehen... Und ganz bestimmt darf dieser tolle (noch?) Student den ganzen Kredit zurückzahlen, mit Zinsen versteht sich, denn wir sind ja bei einer Bank. Und das völlig unabhängig davon, ob er erfolgreich ist oder nicht.

In diesem Licht erscheint mir diese Werbung ein wenig zynisch, wenn nicht sogar verhöhnend, was die mittellosen Studenten angeht. Aber das sind nun mal Banken, da darf man kein Mitgefühl erwarten.

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