APB - AP Blog
• Kritik •
29. Mai 2006, 21:37
Server4You Webhosting - nein, DANKE!
Eigentlich habe ich bei Server4You kein Webhosting gekauft, sondern nur meinen DSL-Anschluß bestellt. In einem Paketangebot war die Registrierung einer Domain und 100 MB Webspace enthalten. Es dürfte sich um das günstigste Webhosting-Angebot auf einem Windows-Server von Server4You handeln.
Allerdings scheint der Support dermaßen überlastet zu sein, dass sie Probleme seit über einem Monat nicht gelöst bekommen. Sie warten auf ein Update des Herstellers. Da es sich um ein Windows-Hosting handelt nehme ich an, dass sie auf ein Windows-Patch für den Server warten. Selber schuld, wer keine vollwertigen Webserver einsetzt...
Diese Beschrebung entstand am 29. Mai. Hier die Probleme, mir denen ich konfrontiert bin:
Kundeninterface zur Bearbeitung der Einstellungen funktioniert nicht
Es gibt ein Kundeninterface, mit dem man die Einstellungen des eigenen Webhostings verändern kann, z.B. PHP oder ASP ein- und ausschalten. Ich kann mir zwar alles ansehen, wenn ich jedoch die Einstellungen verändern will, so bekomme ich einen „Unerwarteten schweren Fehler“ zu sehen. Diesen Fehler habe ich am 13. April gemeldet. Er hätte "voraussichtlich am 29. Mai" behoben werden sollen.
Dateien werden vom Webserver nicht ausgeliefert
Ich habe einige Python-Skripte auf meine Seite gelegt, die mir das Leben unter Linux einfacher machen. Leider kann man auf sie nicht zugreifen - die Attrappe eines Webservers (IIS) meldet bei unbekannten Dateiendungen den HTTP-Fehler 404 (Seite nicht gefunden). Ich musste sinnloserweise alle meine Python-Skripte mit der Endung txt versehen. Krank... Den Fehler habe ich am 10. April berichtet und wurde ebenfalls auf das voraussichtliche Update vertröstet.
HTML-Seiten werden vom Server mit falschem Header ausgeliefert
Am 25. April berichtete ich dem Support von einem Fehler bei der Auslieferung meiner HTML-Seiten. Ich habe bis jetzt noch gar keine Stellungnahme. Ich habe meine Seiten XHTML-konform geschrieben. Leider liefert der Server alle HTML-Seiten neuerdings als Dateityp * und nicht als application/html oder application/xhtml, wie es richtig wäre. Der Fehler ist völlig neu, denn bisher hat es problemlos funktioniert. Als Folge wissen einige Browser (u.a. Firefox und Konqueror) nicht mehr, was sie vom Webserver geliefert bekommen, sehen einen XML-Vorspann und stellen meine Seiten als XML-Quellcode dar. Ich habe jetzt notgedrungen alle XML-Vorspannzeilen entfernt, so dass meine Seiten nicht mehr als korrektes XHTML 1.0 validieren.
Fazit
Wenn man Webserver nicht konfigurieren kann, dann sollte man entweder Software einsetzen, die problemlos funktioniert (z.B. Apache-Webserver statt Microsofts IIS) oder jemanden einstellen, der es kann.Vom Webhosting bei Server4You kann ich nur abraten, man hat nur jede Menge Ärger damit - zumindest auf der Windows-Plattform. Ich habe auf jeden Fall jetzt genug.
(Siehe auch den Nachtrag)
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19. Mai 2006, 21:26
Additional mount options for external devices in Fedora Core 5
Fedora Core 5 uses HAL for mounting external devices, but it does not providy any possibility to include additional mount options. Every device is mounted with default option, which I think is insufficient. For example I would like to restrict rights on VFAT filesystems to user-only. To do so I had to patch Fedora's mount script.
Apply the following patch to /usr/share/hal/scripts/hal-system-storage-mount
--- hal-system-storage-mount.bak 2006-04-26 17:27:34.000000000 +0200
+++ hal-system-storage-mount 2006-05-12 22:05:46.000000000 +0200
@@ -166,6 +166,10 @@
fi
done
fi
+# Append additional options.
+for OPTION in $HAL_PROP_VOLUME_MOUNT_ADDITIONAL_OPTIONS; do
+ MOUNTOPTIONS=$MOUNTOPTIONS,$OPTION
+done
# echo "options = '$MOUNTOPTIONS'"
Now, any options set in volume.mount.additional_options will be appended to the mount command. Here is a config file I use to append additional file mask and directory mask for VFAT filesystems.
<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?> <!-- -*- SGML -*- -->
<deviceinfo version="0.2">
<device>
<match key="linux.hotplug_type" int="3">
<match key="volume.fstype" string="vfat">
<append key="volume.mount.additional_options" type="strlist">fmask=177</append>
<append key="volume.mount.additional_options" type="strlist">dmask=077</append>
</match>
</match>
</device>
</deviceinfo>
• English • Software • Technikspielzeug •
18. Mai 2006, 18:10
WLAN autodetection with Linux
Since the update from FC4 to FC5 my old system of wireless network selection via cardctrl scheme ceased to work. I had the choice to reimplement it in another way or make something new. I like automations (as long as I can switch them off easily) so I wrote a script which scans for available wireless networks and joins the „known“ ones. You can get wlanscanner from my linux tools section.
Here I'd like to describe the integration into the HAL system. The description covers only FC5, because I never tested this script with FC4 or previous Fedora releases. I assume it will work with FC4 - if it does, drop me a line, I would like to mention it here.
HAL stores many properties for each device. You can add call-outs for each device, which will be executed everytime a device is added or removed. We are only interested in adding a device. The removal should be managed well enough by the operating system.
- Copy wlanscanner to /usr/local/sbin and make a link to it in /usr/share/hal/scripts
- Copy the file 10-wla_scan.fdi to /usr/share/hal/fdi/policy/20thidparty
- Make configuration files for wlanscanner. They are
- /etc/sysconfig/preferred_wlans
list of preferred WLANS, one per line and - /etc/pcmcia/wireless.opts
configuration options for each WLAN, such as the essid or the wep key (yes, I know WPA is smarter, but my WLAN card does not support it...)
- /etc/sysconfig/preferred_wlans
- Restart the HAL manager with service haldaemon restart.
| 10-wlan_scan.fdi | /etc/pcmcia/wireless.opts |
|---|---|
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <!-- -*- SGML -*- -->
<deviceinfo version="0.2">
<device>
<match key="info.category" contains="net.80211">
<match key="net.address" string="PUT:YOUR:MAC:ADDRESS:HERE">
<append key="info.callouts.add" type="strlist">wlanscanner</append>
</match>
</match>
</device>
</deviceinfo> |
case "$PREF_WLAN" in MyWLAN,*) INFO="MyWLAN" ESSID="MyESSID" MODE="Managed" KEY="s:my_wep_password" ;; ... ... ... esac |
Your device should now be configured correctly. If it is not, set the DEBUG variable to 1, start it manually, strip any private information from the logfile (usually /var/log/wlanscanner.log) and send it to me. If you are lucky, I might help you. ;-)
• Technikspielzeug •
17. Mai 2006, 23:31
Fedora Core 5
Nur knapp zwei Monate nach dem offiziellen Release von Fedora Core 5 kam ich schließlich dazu es auszuprobieren. ![]()
Im Großen und Ganzen macht FC5 einen recht guten Eindruck auf mich. Die Installation lief rund, die Konfiguration machte ebenfalls keine Probleme. Das mag so sein, weil ich mich mittlerweile mit Fedora ziemlich gut auskenne.
Was einem (mittlerweile) altem Linux-Hasen nicht ganz so gut gefällt, sind die Automatismen und erzwungene Sicherheitsvorkehrungen, die auf einem Desktop-System eigentlich nur Balast darstellen. So z.B. die Regeln für den D-Bus oder die Konfiguration des neuen HAL-Systems. Die Dokumentation für beide ist, gelinde gesagt, katastrophal.
Wenn man eigene Erweiterungen implementieren möchte, so muss man erst die bestehende Konfiguration analysieren und aus diesen Beispielen lernen - anstatt vernünftig mit der API zu arbeiten.
Was mir ebenfalls nicht gut gefällt ist die Behandlung der Wechselmedien, z.B. CDs oder USB-Sticks. Der Mechanismus von FC4 (fstab-sync), der automagisch Mountpoints für die Wechselmedien anlegte, war recht idiotensicher. Auch bei unbekannten Medien (z.B. USB-Stick vom Kumpel) sah man sofort den neuen Mountpoint unter /media und konnte das Gerät einbinden. Unter FC5 funktioniert es nicht mehr so einfach. Bei neuen Geräten wird nur eine Benachrichtigung über den D-Bus geschickt und das war's... Möchte man das Gerät einbinden, so muss man die entprechende Funktion über den D-Bus aufrufen. Mit den modernen Desktop-Managern, wie KDE oder Gnome ist es kein Problem. Beide bieten grafische Bedienelemente, um diese Funktion zu erfüllen.
Auf der Textkonsole oder bei minimalistischen Desktop-Managern, wie z.B. Xfce4, ist es komplizierter. Man muss das Kommandozeilentool gnome-mount benutzen und ihm entweder die Gerätedatei des USB-Sticks mitteilen (woher soll ein „normaler“ User diese kennen?) oder das Label des Gerätes (woher soll ich das Label eines neuen/geliehenen Geräts kennen, oder was ist, wenn das Gerät kein Label hat?).
Was ich ebenfalls vermisste waren angepasste Mount-Optionen für die neuen Geräte. Unter FC4 konnte man zusätzliche Mount-Optionen in der Konfiguration des HAL-Managers definieren. Diese Möglichkeit gibt es nicht mehr. Hier musste ich selbst Hand anlegen und mir ein System ausdenken, wie man diese Optionen doch noch reinschmuggeln kann. Genaueres werde ich in einem anderen Artikel erläutern.
Zusammenfassend kann ich behaupten, dass man mit FC5 ganz gut leben kann, besonders als Linux-Anwender mit wenig Erfahrung. Ich vermisse aber wieder eine Distribution, die diese ganzen Automatismen nicht erzwingt und bei der die Komplexität wieder auf ein überschaubares Level reduziert ist. Vielleich probiere ich Ubuntu statt FC6 aus, wer weiß?...
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