APB - AP Blog
15. März 2009, 19:37
Korrelationen
Diesesmal ein kurzer Beitrag. Bei Wikipedia wird die Korrelation wie folgt definiert.
Die Korrelation beschreibt die lineare Beziehung zwischen zwei oder mehr statistischen Variablen. Wenn sie besteht, ist noch nicht gesagt, ob eine Größe die andere kausal beeinflusst, ob beide von einer dritten Größe kausal abhängen oder ob sich überhaupt ein Kausalzusammenhang folgern lässt.
Ein Beispiel der vollständigen Unkenntniss dieses Sachverhaltes liefert diesen mal Spiegel Online, der sich mit seiner Bildwahl sogar das übliche Bildniveau unterbietet.
Was soll wohl räumliche Nähe der Bilder suggerieren? Dem Gedanken folgend, der dieser Bebilderung innewohnt, kann man sicherlicher auch folgenden Schluss ziehen.
• Wahnsinn •
5. Juli 2008, 17:34
Betrugsmasche: Richtlinie 36546
Diese Anschreiben haben wir vor nicht allzu langer Zeit erhalten. Keine schlechte Betrugsmasche, oder? Ich darf mal zusammenfassen: Ein nicht näher identifizierbarer Absender aus Florida (PO Box), fordert uns in einem Anschreiben, das von nicht namentlich benannten Person(en) vier mal unleserlich unterschrieben wurde, auf, für eine unbekannte Leistung 20,- € in Bar an einen nicht identifizierbaren Empfänger (PO Box) in Kanada zu schicken.
Um es mit den Worten meiner Freundin auszudrücken: Wer ist so blöd und schickt dort Geld hin?
Die traurige Wahrheit ist wahrscheinlich, dass es wohl genügend Spezis gibt, die sogar auf diese billige Masche hereinfallen. Sonst würden diese Briefe wohl nicht verschickt werden.
Ach ja. Auf der Rückseite geben die geistigen Trittbrettfahrer sogar zu, dass ihre "Dienstleistungen" bestenfalls feuchten Kehrricht wert sind.
Mögen deren primären äußeren Geschlechtsmerkmale je nach Beschaffenheit dehydrieren oder zuwachsen.
• Wahnsinn •
24. Juni 2008, 23:54
12111
Diese Zahlen stehen für aktuelle Netzparanoia. Alles hat harmlos mit einem ICQ-Account ICQ-System angefangen, der bei (fast?) allen ICQ Benutzern aufgetaucht ist. ICQ hat sich nicht wirklich die Mühe gemacht seine Benutzer zu informieren, deswegen ist die Aufregung durchaus nachvollziehbar. Aber die Geschichten die drumherum gesponnen wurden sind köstlich.
- http://www.12111.ru/ - schlechter Scherz oder Kunst?
- Entwarung bei Winfuture.de
- Sie werden alle infiziert!
- Paranoia bei Gulliboard

- ICQ Virus

- ebenfalls Paranoia

Meine Favoriten sind immernoch die Behauptungen, dass der Account die Userliste ausspioniert oder das Passwort an XYZ verschickt. HALLO! Der Account wurde Serverseitig hinzugefügt! Selbst wenn er nicht von ICQ kommen sollte, dann hätten die hypothetischen Angreifen sowieso Zugang zum Passwort und zu der Kontaktliste... ne, ne, ne...
Und mal ehrlich: you get what you pay for.
Ach ja, vollständigkeitshalber hier das Statement von ICQ
A Message for ICQ Users
a new user from ICQ on your contact list.
As part of the process of upgrading ICQ users to our newest, most advanced version, ICQ6, we have added a new user name to your contact list "ICQ System". The newly added user is intended to improve ICQ's line of communication with our users and assure you continue to enjoy talking to everybody, everywhere.
• Technikspielzeug • Wahnsinn •
4. Juni 2008, 21:50
Zwei Stunden für Fehlersuche...
Habe gerade zwei Stunden nach einem Fehler gesucht. Mein audacious leidete an einer merkwürdigen Form den Amnesie. Es vergaß immer seine Einstellungen. Und das nur bei mir, nicht anderen Benutzern.
Doof, wenn die Musik statt von den Stereoanlagenboxen über die mickrigen Monitorlautsprecher plärrt.
Schließlich habe ich den Schuldigen gefunden. Es war die .gtkrc mit einer Import-Anweisung, die auf eine nicht-existierende Datei gezeigt hat.
Dämliches Ding... Das analysieren der System Calls macht einfach keinen Spass.
• Kritik • Wahnsinn • Weltsicht •
7. Mai 2008, 21:48
Kartbahn und fünfe mal gerade sein lassen...
Neulich waren wir mal Kartfahren. Für mich eine Premiere, denn diese Teufelsdinger habe ich noch nie gefahren. Wir waren 11 Leute - das Maximum, was die Bahn gleichzeitig für Amateure hergibt. Nachdem wir dieses entlegene Fleckchen endlich gefunden haben, wurden wir vom "Kart-Center-Team" mit freundlichem Schweigen und anteilsvollem Nicken begrüßt. So ermutigt ging es dann an die Einweisung für Anfänger, damit wir uns während des Rennens nicht gegenseitig zu Brei fahren. Es wurden viele lustige farbige Fahnen erklärt und mitunter der Verlauf:
- Warm-up
- Qualifying
- 50-Runden Rennen
Danach ging es an die Mordsmobile und im Kreis herum, bis einer zum Sieger erklärt werden konnte. Zum Schluss gab es noch für jeden einen Zettel (siehe Bild) mit den Rennzeiten. Leider waren wir noch voll von Adrenalin, so dass das Denken und Rechnen erst auf dem Rückweg einsetzte.
Man schaue genau auf den Zettel und betrachte Platz 1. (leider nicht ich...
). Seine Gesamtzeit war: 21:41.32 = 1301,32s. Bei 50 Runden ergibt das einen Durchschnitt von?... richtig! 26,02s. Aber Moment...! Die "beste" Rundenzeit war doch 28,79s?
Ok, rechnen wir mal anders. Angenommen Numero Uno fuhr jedes mal seine Bestzeit. (Was Schumacher kann, können wir schon lange.) Dann nehmen wir die Gesamtzeit und rechnen nach: 1301,32s ÷ 28,79s = 45,20 Runden.
Hmm... macht doch fast so nachdenklich, wie die Aussage eines Fahrers, der Rundenzähler wäre direkt von 10 auf 13 gesprungen.
Wie man es dreht und wendet: wir wurden über's Ohr gehauen. Das ist nicht geflunkert, dass ist gelogen. Und wenn man das Qualifying den Kunden in die Rechnung stellen will, dann bitte - aber nicht unterjubeln.
Alles in einem: Das Kartcenter in der Kelvinstrasse in Köln kann ich nicht empfehlen. Freundlichkeit hält sich in Grenzen und Ehrlichkeit... naja. Ihr könnt selber nachrechnen.
31. März 2008, 23:37
Eiszeit
Schon mal ein Kühlschrank in der Uni gesehen? Ich meine von Innen? Es kann eine bewegende Erfahrung im Leben sein... Besonders, wenn der Kühlschrank "vererbt" ist und bisher nur ärmliche hyhienische Aufmerksamkeit genoss. Das ist die Menge Wasser, die ich aus dem Eisfach in kristalliner Form rausgeholt habe, bevor ich mit der Desinfektion beginnen konnte. Die Menge an Wasser in anderen Aggregatzuständen zähle ich gar nicht erst mit.
11. März 2008, 22:39
BIOS Passwörter sind megadoof
So, Notebook ist wieder da und funktioniert. Es war bei "Reperatur" bei H&G, die haben jedoch nichts dazu beigetragen, dass es wieder funktioniert. Bei H&G, weil ich keinen Rat mehr wusste und an vielen Stellen nachgefragt habe, wieviel denn eine Instandsetzung von Notebook α Type β vom Hersteller γ kosten würde - weil BIOS Passwort vergessen. Und von H&G kam eine nette Antwort, dass sie das Passwort für rund 90,- € rücksetzen würden. Also habe ich das Gerät ins "Service"-Center vorbeigebracht und nochmal nachgefragt, ob die 90,- Piepen tatsächlich dem Stand der Dinge entsprechen würden. Daraufhin ist der nette Mitarbeiter irgendwohin verschwunden und wenn er nicht gerade 10 Minuten Lang in der Nase gebohrt hat, dann hat er nochmal mit einem Kollegen Rücksprache gehalten - ja, das würde so stimmen.
Kaum 'ne Woche später dann die Ernüchterung im E-Mail-Fach. Es muss das Motherboard ausgetauscht werden, Kostenpunkt: über 400,- € Das Notebook sei beim Hersteller und H&G möchte wissen, ob ich mit dem Austausch einverstanden sei.
WIE BITTE? Für dieses Geld kann ich mir ein neues Gerät besorgen. Außerdem liegt ein geringfügiger Unterschied zwischen 90 und 400 Euro. Ist ja nicht so, dass das Problem langwierig gesucht werden müsste! Es war klar beschrieben und genauso klar sollte es ob man es beheben kann oder nicht. Und statt Notebooks durch die Weltgeschichte zu schicken, hätte man die Nummer des Herstellers wählen können und fragen, wieviel die Reperatur kosten würde. ARRRRGS!
Zum Vergleich: Anruf bei ADDAG (der Händler, bei dem ich das Gerät gekauft habe), 2 Minuten Gespräch mit dem Ergebnis (sinngemäß) "tut uns leid, aber kostet viel weil Motherboardaustausch". Ist zwar ärgerlich, aber damit kann ich leben.
Da die 90 Kröten aber im Vorraus für einen "Kostenvoranschlag" zu entrichten waren, habe ich nur die Hälfte meines Geldes wiedergesehen - weil mir offensichtlich per E-Mail etwas Falsches mitgeteilt wurde. Das müsse ich verstehen, weil H&G auch Kosten entstanden seien, usw., usw. Entschuldigung, wenn ein Mitarbeiter von H&G E-Mails lesen würde, statt sie nur zu überfliegen, dann hätten sie nicht die Arbeit und ich wäre voll zufrieden.
Die Ausgabe wird jetzt unter "Lehrgeld" verbucht - bei H&G gebe ich jedenfalls nichts mehr ab, denn die geballte Kompetenz, die mir dort entgegenschlug, die kann ich locker toppen.
Das Passwort habe ich übrigens kurz danach erraten - es war das übliche BIOS-Passwort, was ich immer verwende, nur um ein Zeichen kürzer...
• Wahnsinn •
1. Februar 2008, 00:01
BIOS Passwörter sind doof
Doof, wenn man auf einem Notebook das Betriebssystem aktualisieren will und es nach einem BIOS Passwort zum Booten von CD verlangt. Viel doofer, wenn man sich überhaupt nicht daran erinnern kann, jemals ein Passwort an dieser Stelle gesetzt zu haben - geschweige denn eine Ahnung zu haben, welches. Und total doof ist es, wenn man versucht das Passwort durch das Abklemmen der CMOS Batterie im Inneren zu resetten. Jetzt verlangt der Haufen Elektronikschrott kategorisch nach einem Besuch im BIOS, weil irgendwelche beknackten Prüfsummen nicht stimmen, verlangt aber weiterhin ein Passwort dafür. Nix booten, nix benutzen. Doof eben.
• Technikspielzeug • Wahnsinn •
30. Januar 2008, 21:48
Linux und T-DSL
We've gone a long way... Zeitlich zumindest. Damals in den guten alten Zeiten (vor knapp 2 Jahren), als T-Offline uns ADSL (das sie großzügig bis heute T-DSL nennt) mit blitzschnellen 384kbit/s - also etwa DSL384 - legte. Dass sie sich dafür wie für DSL1000 bezahlen ließ, das steht natürlich außer Frage. Und dass inzwischen auch längst DSL3000 hier verfügbar ist, das hat man auch gekonnt verschwiegen - und weiter kassiert.
Übrigens: wenn man sich die PPP Zugangsdaten für TDSL aus drei Millionen Nummern auf dem Telekom-Beipackzettel zusammenstellen will, sollte man auf keinen Fall vergessen ein @t-online.de anzuhängen. Der Login besteht also aus Anschlusskennung, der T-Online-Nummer, der Mitbenutzernummer und der Zeichenkette @t-online.de, die alle hintereinander geschrieben werden. Wenn die T-Online-Nummer kürzer als 12 Zeichen ist, stellt man ein # zwischen die T-Online-Nummer und die Mitbenutzernummer.
Das hat mir übrigens der T-Online-Berater verraten, nachdem ich eine Hotlinenummer gewählt habe, wo man den Gegenwert eines Mittelklassewagens pro Minute loswird. Man hätte es auch auf den Beipackzettel drucken können.
Zusammenbetrachtet finde ich, dass die Mitarbeiter des Rosa Riesens in Anbetracht der Mists, den das Marketing und die Computersysteme produzieren, hervorrangende Arbeit leisten. Erstaunlicherweise wurde ich nicht am Telefon wie der letzte Technikdepp behandelt, sondern fand mit den Technikern und Beratern immer eine zufriedenstellende Lösung. Nur leider mag ich keinen Konzern, der für eine Leistung kassiert und trotz der Möglichkeit nur ein Drittel davon erbringt.
23. Dezember 2007, 23:42
Aus Valentin wurde Elena
Wenn ich etwas nicht abhaben kann, dann sind es Leute, die bei anderen auf die Tränendrüse drücken uns sie dabei kräftig bescheißen.
Pünktlich zur Weihnachten bekommt man immer eine Mail von Valentin - oder dieses Jahr eben Elena...
Hi,
My name is Elena, I have 31 years old and I live in Russian province.
I have a 6-years daughter, her father abandoned us and we live with my mother. Recently my mother lost job due to old age and our situation became very difficult.
During the last months the prices for gas and electricity became very high in our region and we cannot use it to heat our home anymore.
The winter becomes colder each day, we very afraid and we don't know what to do.
The only accessible way for us heat our home is to use portable stove which give heat with burning wood. We have a lot wood in our region and this stove will heat our home all winter for minimal charges.
I work in library and after my job I allowed to use computer. I finded your address in internet and may be you can help us.
We need portable wood burning stove, but we cannot buy it in our local market because it is expensive for us. May be you have any portable stove which you don't use anymore, we will be very grateful to you if you can donate its to us and organize transport of its to our address. This stoves are different, and they weight between 70-150kg.
I downloaded picture of me and my daughter to the web-site and you can see it here:
[Link vom Blogautor gelöscht]
It is not very good quality, but it will show you how we look like.
I hope that you will write me back and I wish you a Merry Christmas.
Elena.
Russia.
Klar, ich habe nichts anderes zu tun, als Öfen durch die Weltgeschichte zu verschicken. Und jetzt vergleiche man andere Mails dieser Art vornehmlich die von Valentin. Die Mafia kann sich wohl keinen neuen Text einfallen lassen, um von gutherzigen Menschen Geld zu erschwindeln...
Auch hier gibt es etwas dazu.
Generell gilt: traue keiner E-Mail, die auf die Tränendrüse drückt. Kurz eine Zeile der Mail in Google eingeben und schon bekommt man ein gutes Gefühl ob sie wahr ist oder nicht. Mir ist zumindest noch kein echter Hilferuf begegnet. Und wenn ihr schon zur Weihnachten das Helfersyndrom bekommt (was sehr nobel ist!), dann spendet für das Rote Kreuz. Oder Miserior. Oder "Brot für die Welt". Oder die Kinderdörfer. Möglichkeiten gibt es genug.
• Spass • Wahnsinn • Weltsicht •
23. Dezember 2007, 13:52
Schock beim Friseur (AKA Frisör)
Da geht man glücklich und geistig ausgewogen zum FdV (Friseur des Vertrauens), wird freundlich zum Stuhl gebeten und dann das...
Man wirft einen Blick in die Ecke des Tisches vor sich und sieht effektiv 2 Personen - verteilt auf 5 Körper. Ob das Buch vor Weihnachten Mitleid für Models wecken soll? Bilder von hungernden Kindern werden zu Weihnachten auch häufiger gezeigt.
Spendet Essen an Profimodels!
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