Fedora Core 1-5 auf Fujitsu-Siemens Amilo-D
Stand: 18.05.2006
| Ich arbeite nicht für Fujitsu-Siemens und ich bin auch kein Techniker. Viele Menschen haben mich schon gefragt, wo sie Ersatzteile für ihre Notebooks bekommen. Sie hätten besser Fujitsu-Siemens gefragt, weil ich es leider nicht weiß. Andere hatten Fragen zu völlig anderen Notebook-Modellen. Sie hätten ebenfalls besser den Hersteller gefragt, weil ich nicht jedes ihrer Modelle kenne. |
Bei Fragen bin ich gerne bereit weitere Auskünfte zu geben. Ich garantiere nicht, dass meine Aussagen richtig sind, oder dass sie irgendwie helfen können. ;-). Meine eMail-Adresse ist adalbert.prokop@gmx.de.
Wenn Sie Informationen zu einem anderen Notebook-Modell suchen, sollten sie auf jeden Fall auch einen Blick auf http://www.linux-on-laptops.com/ oder auf http://tuxmobil.org/mylaptops.html werfen.
Übersicht
Die Abmessungen sind laut dem Benutzerhandbuch 322×277×38 mm Vorne und 322×277×44 mm Hinten. Das Gewicht ist 3,27 kg.
Das Notebook hat eine blaue Metallic-Farbe, 14,1" Display, Touchpad mit zwei Tasten, eingebaute Lautsprecher von bescheidener Qualität, Extratasten auf dem Frontrand (nur unter Windows programmierbar), Lautstärkeregler, einen Mikrofoneingang und Kopfhörerausgang. Es verfügt über einen PS/2 Port, internes WinModem, Ethernet, einen FireWire (IEEE 1394) Port, 2 USB Ports, Parallelport, SVGA- und TV-Ausgang (S-Video).
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Über der Tastatur befindet sich ein LC-Display, das über den Zustand der Tastatur (Lock-Tasten), Festplatte+CD-ROM/DVD, Floppy, Batterie, PCMCIA Kartenaktivität, Ladezustand und Stromversorgung Auskunft gibt.
![[Seitenansicht rechts]](laptop-side.png)
Hardware
| Typ | AMILO-D Series Reg No: N-30N3 Modell: CY 23 |
| CPU | Intel Pentium III, 1,2GHz (Desktop), 2378,95 bogo mips |
| BIOS | Phoenix V.4.0 Release 06 |
| Chipset | VIA PN133T (VT8606) North Bridge, VT686B South Bridge |
| Cache | 256 KB second level cache |
| Speicher | 256 MB shared, davon 128 MB on Board |
| Display | 14,1" TFT-XGA, 1024×768 / 32 bbp / 60 Hz 1024×768 / 32 bbp / 85 Hz (extern) oder 1280×1024 / 32 bbp / 60 Hz (extern) |
| Grafik | S3 Savage4 Grafik-Controller (im VIA-Chipsatz integriert), mit 8/16/32 MB shared Speicher |
| Audio | CS4299 AC97, Lautstärke über Tasten regelbar |
| Medien | 20 GB Fesplatte, Floppy-Laufwerk, CD-ROM/DVD Combo |
| Schnittstellen |
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Von Ian Forgaty <ian DOT foggo AT btinternet DOT com> habe ich erfahren, dass das Acer Aspire 1203VX Laptop anscheinend baugleich ist. Die Benutzeranleitung für dieses Laptop kann man bei Acer finden. Dana Olson berichtete, dass das Trillium N-30N3 (ACY23-15 auf dem Typenschild auf der Unterseite), bis auf die Celeron CPU baugleich ist.
BIOS
Das BIOS bietet keine richtigen Einstellungsmöglichkeiten. Die Festplatte wird automatisch erkannt, der Typ kann nicht manuell verändert werden.
Eine interessante Einstellung ist Installed OS:
Win98/Me/2K/XP
oder
Only Win NT4.0
Keine Ahnung wofür das gut sein soll, steht bei mir auf Win98/Me/2K/XP.
Linux-Installation
Distribution
Kernel 2.6
Ich benutzte aktuell Fedora Core 6, mit der Absicht bald möglichst auf Fedora 7 umzusteigen. Ich benutze die Fedora Kernel, da sie alle Module enthalten, die ich brauche. Der NTFS-Treiber ntfs-3g (ein Teil von fuse funktioniert gut, so dass der Kerneltreiber überflüssig ist.
Die Installation verlief völlig problemlos.
Kernel 2.4
Zuvor lief auf dem Laptop Fedora Core 1 und noch davor RedHat Linux seit der Version 7.1. Unter Fedora Core 1 lief zuletzt der vorkompilierte Kernel 2.4.22-1.2188.nptl - insgesamt schon seit der Version 2.4.9-x.
Bei den Installationen der Fedora Core 1 Distribution gab es keine richtigen Probleme. RedHat 8.0 und 9 waren allerdings eine Ausnahme. Die Standardinstallationen scheiterten zunächst bei der PCMCIA Initialisierung. Erst als ich die PCMCIA-Treiberdiskette eingelegt hatte, ging es weiter.
Mehrere Personen berichtet von einem Problem bei der Installation - das System schien zu hängen. Wg. des IRQ-Routing-Fehlers könnte hier die Kernel-Bootoption nopcmcia helfen. Also beim Booten der Installation:
boot: linux nopcmcia <weitere_optionen>
Da Fedora Core 1 einen ACPI Backport aus dem 2.5.x Kernel enthält, wird auch bei der Installation von Fedora Core 1 Advanced Configuration and Power Interface (ACPI) statt des schon betagten Advanced Power Management (APM) benutzt. Hier klappt das Booten völlig problemlos. Weitere Infos unter PCMCIA.
Grafik
Der Grafik-Chip wurde unter RedHat und Fedora Core 1 nicht automatisch erkannt. Ein manulle Auswahl des S3 Savage4 funktionierte tadellos. Fedora Core 2 und 3 erkannten die Savage-Karte sofort.
Bei XFree86-4.1.0-3 (vor RedHat 7.3) gab es Probleme mit Grafikdarstellung z.B. bei StarOffice. Eine manuelle Korrektur von /etc/X11/XF86Config-4, Section Device, Option no_accel (Beschleunigung ausschalten) hat das Problem behoben, aber auch die Darstellung verlangsamt. Das Update auf XFree86-4.1.0-15 hat offensichtlich das Problem behoben. Seit dieser Version ist das Ausschalten der Beschleunigung nicht mehr nötig.
Sound
Generell funktioniert es. Es gibt keine Probleme beim eingeschaltetem arts Server. Ist der Server abgeschaltet, so musste man unter RedHat manchmal im Mixer MasterVolume oder den WAV-Kanal auf mute und wieder zurückstellen. Unter der Fedora Core-Distribution war das nie notwendig.
RealPlayer 8.0 konnte unter RedHat 7.2 (Kernel 2.4.9-x) keine brauchbaren Geräusche produzieren. Es klang, als hätte man den Kernel auf /dev/dsp geschickt. Seit RedHat 7.3 (Kernel 2.4.18-x) existiert das Problem nicht mehr.
Unter Fedora Core 1 funktioniert der RealPlayer 8 nicht mehr. Der Grund ist mir bisher unbekannt. Auch das Starten mit
LD_ASSUME_KERNEL=2.4.19 realplay
half nicht, also können die Native POSIX Thread Library (NTPL) Erweiterungen nicht daran schuld sein. (?)
Ethernet
Das tulip-Modul wird automatisch geladen und funktioniert.
WLAN
Fedora Core 5/6
Man kann unter Fedora 5/6 nicht mehr den cardctl scheme Mechanismus benutzen, da cardctl in pccardctl umbenannt wurde und das Kommando scheme nicht mehr unterstützt. Also hatte ich die Wahl das alte System mit Gewalt und Tricksen durchzusetzen oder etwas neues zu implementieren. Ich wollte schon immer etwas mehr Automatik in die WLAN Verwaltung einbringen, also habe ich mich für die zweite Möglichkeit entschieden. Ich habe ein Skript wlanscanner geschrieben, das nach verfügbaren WLANs scannt und sich gegebenenfalls einbucht. Wie es funktioniert, kann man in meinem Blog, Artikel #27 nachlesen.
Fedora Core 2-4
Fedora Core 2/3/4 hat meiner Meinung nach eine sehr bescheidene Unterstützung für das mobile Arbeiten in verschiedenen Funknetzen. Z.B. funktioniert das Anlegen und verwalten von verschiedenen Einstellungen über den cardctl scheme Mechanismus nicht mehr (sofort). Wer es trotzdem einsetzen möchte (so wie ich...), der kann es wie folgt erreichen.
- Zwei bash-Funktionen aus FC1 übernemen. Hierzu kann man die Datei shared nach /etc/sysconfig/network-scripts kopieren.
- Das Skript /etc/sysconfig/network-scripts/ifup-wireless bearbeiten und folgenden drei Zeilen hinter den anfänglichen Kommentaren hinzufügen. (bitte den Punkt am Anfang der ersten Zeile beachten!)
. /etc/sysconfig/network-scripts/shared get_info $DEVICE ADDRESS="$SCHEME,$SOCKET,$INSTANCE,$HWADDR"
- Unter /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth1 (oder wie auch immer eure Karte heißt) muss man die Einträge
HWADDR="XX:XX:XX:XX:XX:XX" TYPE=Wireless
ergänzen. Hierbei müssen die X'e natürlich durch die MAC-Adresse eurer WLAN-Karte ersetzt werden. Achtet darauf, dass die Zuweisungen eindeutig sind. Spätere Zuweisungen an gleiche Variablen werden die früheren Werte überschreiben.
Damit nicht nur root das Schema verstellen kann, kann man den sudo (SUperuser DO) Befehl konfigurieren und benutzen. Alternativ kann man das SUID-Bit bei /sbin/cardctl setzen.
KDE hat jetzt eine Applikation, die das Verwalten von verschiedenen WLAN-Profilen erlaubt. Sie nennt sich KWiFi. Bei mir hat es aber nicht funktoniert.
Modem
Es funktioniert! Vielen Dank an Christoph Hebeisen, Aleksey Kondratenko und allen anderen für ihre Arbeit! Viele Informationen zum Betrieb von WinModems unter Linux gibt es auf der LinModem Seite.
Kernel 2.6
Das Paket, das unter Kernel 2.4 kompiliert werden konnte funktioniert leider nicht mehr. Es gibt jedoch einen Treiber, der mit Kernel 2.6 funktioniert. Da dort keine Routinen vorhanden sind, die automatisch ein RPM erzeugen, werde ich auch keine RPMs hier anbieten. Das Kompilieren des Moduls ist hinreichend einfach und in der beiliegenden README-Datei kurz erklärt. Seit Fedora Core 2 sind dafür nicht einmal die Kernel Quellcodes notwendig, weil die Kernel-Headerdateien im Kernel-Paket integriert sind.
Das Modul heißt ltmodem-2.6-8alk.tar.bz2 und kann von der Seite http://linmodems.technion.ac.il/packages/ltmodem/kernel-2.6 heruntergeladen werden. Sollte es Probleme mit dem Download geben, kann man das Paket auch von dieser Seite herunterladen: ltmodem-2.6-8alk.tar.bz2 (430 kB).
Kernel 2.4
Das vorkompilierte Modul hat bei Kernel 2.4.9-13 funktioniert, ein selbst kompiliertes tat es auch anstandslos. Die Module und den Quelltext man von http://www.heby.de/ltmodem/ herunterladen.
Unter Fedora Core 1 wurde im Kernel-Code ein Parameter geändert, weswegen das Kompilieren des Treibers zunächst scheitert. Das Problem ist im LinModems-Forum bereits diskuttiert worden.
Sicherheitsbewußte Admins werden wohl den Patch selber an den Originalquellen durchführen wollen. Für alle anderen kann ich eine gepatchte Version der Quellcodes und ein RPM-Paket für Fedora Core 1 anbieten. Ich werde jedoch keine weiteren Modemtreiber kompilieren, weil ich jetzt Fedora Core 1 nicht mehr nutze.
- ltmodem-8.26a9-patched4fedora.tar.gz (680.351 B)
- ltmodem-kv_2.4.22_1.2115.nptl-8.26a9-1.i386.rpm (394.899 B)
- ltmodem-kv_2.4.22_1.2129.nptl-8.26a9-1.i386.rpm (394.436 B)
- ltmodem-kv_2.4.22_1.2135.nptl-8.26a9-1.i386.rpm (394.433 B)
- ltmodem-kv_2.4.22_1.2138.nptl-8.26a9-1.i386.rpm (394.460 B)
- ltmodem-kv_2.4.22_1.2140.nptl-8.26a9-1.i386.rpm (394.447 B)
- ltmodem-kv_2.4.22_1.2149.nptl-8.26a9-1.i386.rpm (394.441 B)
- ltmodem-kv_2.4.22_1.2166.nptl-8.26a9-1.i386.rpm (394.444 B)
- ltmodem-kv_2.4.22_1.2174.nptl-8.26a9-1.i386.rpm (394.448 B)
- ltmodem-kv_2.4.22_1.2179.nptl-8.26a9-1.i386.rpm (394.447 B)
- ltmodem-kv_2.4.22_1.2188.nptl-8.26a9-1.i386.rpm (394.454 B)
- MD5 Checksummen
OneTouch Buttons
(zuzätzliche Knöpfe an der vorderen Kante des Laptops)
Diese Knöpfe können auch unter Linux benutzt und mit beliebigen Funktionen belegt werden. Hierzu braucht man z.B. den omnibook-Treiber von Péter Soós, der neben vielen anderen interessanten und nützlichen Funktionen auch die OneTouch Buttons aktiviert. Dieser Treiber unterstützt seit der Version 2004-01-16 auch das Amilo D Laptop. Man kann ihn unter http://sourceforge.net/projects/omke/ herunterladen.
Diejenigen, die mit Kompilieren von Modulen unter Linux nich vertraut sind, können evtl. mit dem omke.pl Skript auskommen. Das kann ebenfalls die OneTouch Buttons einschalten. In diesem Fall muß man jedoch auf die zusätzlichen Informationen im /proc System verzichten.
Sind die Knöpfe erstmal aktiv, muß man sie unter X nutzbar machen. Es kann leider von Hause aus mit den erzeugten Scancodes nichts anfangen. Unter FC4/5/6 benutze ich das Tool lineak (Linux Easy Access Keyboard, http://lineak.sourceforge.net/). Und hier ist die Konfigurationsdatei, die die Tasten des Notebooks beschreibt.
Wer xosd verwendet (http://www.ignavus.net/software.html), bekommt noch zusätzlich hübsche eingeblendete Anzeige der benutzten Funktionen, wie z.B. Lautstärke. Vorkompilierte Pakete für das Programm xosd gibt es u.a. bei http://freshrpms.net/.
Unter FC 1/2/3 habe ich das Tool hotkeys von Anthony Wong benutzt. (http://ypwong.org/hotkeys/). Es wird aber nicht weiterentwickelt und ließ sich nur mit viel Mühe unter FC4 kompilieren. Und hier ist meine Konfigurationsdatei für die Extratasten.
Unter Fedora Core 1 funktionierte das System sofort. Unter Fedora Core 2 klappt es nicht sofort, weil der 2.6 Kernel die Tastencodes anders behandelt als der 2.4 Kernel. Es meldet einfach einen unbekannten Scancode und das war's. Um die Tasten verfügbar zu machen, muß man die richtigen Keycodes setzen. Dazu fügt man am einfachsten folgenden sechs Zeilen in der Datei /etc/rc.d/rc.local ein
setkeycodes e071 236 setkeycodes e072 237 setkeycodes e073 238 setkeycodes e074 239 setkeycodes e075 138 setkeycodes e076 179
Für weitere Informationen siehe ein Artikel in der Linux Gazette.
FireWire
Ich habe mal versucht eine digitale Videocamera ans Laufen zu bekommen, leider ohne Erfolg. Ich weiß nicht, woran es lag - an falschen Treibern oder allgemeiner Inkompabilität meines Chipsatzes. Unter Windows klappte es ... Seit RedHat 7.3 habe ich keine weiteren Versuche unternommen. Falls es bei jemanden klappt, würde ich das gerne erfahren.
USB
Funktioniert...
. Aber es ist nur USB 1.1, also muss man Geduld haben.
PCMCIA (PC-Card)
Fedora Core 4/5/6
Komischerweise wird meine WLAN-Karte beim Einstecken nicht automatisch erkannt. Die beidem PCMCIA-Slots scheinen leer zu sein. Erst wenn man pccardctl insert aufruft (bzw. cardctl insert unter FC4) wird sie erkannt und das Modul geladen. Steckt sie jedoch beim Booten schon im Slot drin, dann wird sie automatisch konfiguriert.
vor Fedora Core 1
Beim RedHat 8.0 und 9 hing das System beim laden der PCMCIA-Treiber. Tim Güthling fand heraus, dass es mit einem IRQ Routing Konflikt zwischen USB und PCMCIA liegt.
RedHat 8.0 und 9 wollte zunächst gar nicht von der Installations-CD/Diskette booten. Ich musste bei der Nachfrage nach zusätzlichen Treiberdisketten die Diskette mit den zusätzlichen PCMCIA-Treibern (pcmciadd.img) einlegen.
Mit einer geliehenen PCMCIA Karte (10Mbit Ethernet D-Link DE-660+) konnte ich folgendes feststellen: Das Starten der PCMCIA-Services (/etc/init.d/pcmcia start) hängt den Rechner nicht auf, wenn der Treiber für den PCMCIA-Bus vor dem USB-Treiber geladen wird. Das bewerkstelligt ein Eintrag in der Datei /etc/modules.conf:
pre-install usb-uhci modprobe yenta_socket
Um die Reihenfolge der Netzwerkschnittstellen festzumachen (1. eingebaute Netzwerkkarte, 2. PCMCIA-Netzwerkkarte) fügte ich noch folgende Aliase in die Datei /etc/modules.conf:
alias eth0 tulip alias eth1 pcnet_cs
Vorsicht! pcnet_cs ist der Treiber für meine PCMCIA-Karte... ;-P
Wichtig: Es gab trotzdem ein Problem: Wenn ich das Laptop neustartete, hing der Bootvorgang beim Laden der USB-Treiber. Auch das Ausprobieren verschiedener Reboot-Kernelparameter brachte keine Hilfe. Keine der Boot-Optionen reboot=warm, reboot=cold, reboot=hard oder reboot=bios änderte das Verhalten.
Seit Fedora Core 1 gibt es derartige Probleme nicht mehr, da das IRQ-Routing von ACPI übernommen wird. Die Power-Taste fährt standardmäßig jetzt das Betriebssystem herunter. Der Knopf zum Ausschalten des Bildschirms wird erkannt und kann auch programmiert werden. Man kann den Status der Batterie und des Prozessors auslesen, obwohl mir die Werte sehr merkwürdig erscheinen.
Externes CRT
Klappt. ;-) Die Tastenkombination Fn+F5 wechselt zwischen folgenden Zuständen
- CRT
- LCD+CRT
- LCD
S-Video
Mit Fn+F5 kann man zwischen dem TFT und S-Video Ausgang hin- und herschalten. Die Auflösungs sollte auf 800×600 Pixel gestellt werden, um ein gutes Fernsehbild zu bekommen.
Der S-Video Anschluß ist nicht kompatibel mit dem gängigem Cinch-Composite Anschluß! S-Video überträgt Luminanz (Helligkeit) und Chrominanz (Farbintensität) getrennt. Ein Composite-Signal enthält beide Informationen. Fast alle Adapter von S-Video auf Scart (Euro) Stecker, die ich gesehen habe, greifen nur das Luminanz-Signal ab. Daraus resultiert aber nur ein schwarz/weiß Bild. Leider kann man auch nicht einfach beide Kontakte zusammenlöten, das gäbe einen Kurzschluß.
Wer nicht genug Geld für einen fertigen Adapter hat, kann auch Google bemühen und nach der Kabel-FAQ suchen, in der unter anderem auch eine Bauanleitung für einen S-Video nach Composite Adapter zu finden ist.
Besonderheiten
Der Lüfter des Notebooks ist sehr laut - erinnert durchaus an einen Föhn. Meine Freundin hörte es einst über das Telefon und fragte, ob ich Staubsaugen würde ...
Die Tastatur des Notebooks ist ziemlich wackelig und biegt sich beim Drücken der mittleren Tasten geringfügig durch. Dadurch entsteht ein leises Klappern beim Tippen.
Beim abspielen von Videos zeigte sich bis XFree86-4.1.0-25 (Kernel 2.4.9-x) ein abnormales Verhalten. Benutzte man den grafischen Login, zeigte der Video-Player ein Fenster mit grünen Streifen. Beim mplayer (V.0.6) halfen die Optionen mplayer -vo sdl -noxv, allerdings funktionierte dann der Vollbildmodus nicht richtig. Wenn man in den Vollbildmodus und wieder zurück schaltete, zeigte das Fenster nur einen Ausschnitt aus dem Vollbildmodus.
Benutzte man den Textkonsolen-Login und startete X manuell, funktionierte alles ohne Probleme.
Eine Lösung des Problems ist mir bis jetzt unbekannt. Welche Komponente für dieses Verhalten verantworlich war, weiß ich auch nicht.
Seit XFree86-4.2.0-8, mplayer V.0.9a und Kernel 2.4.18-x gibt es das Problem auch nicht mehr. Man kann sogar DixX5 Filme als User ruckelfrei genießen.
Fedora Core 2/3 benutzt aus Lizenzgründen nicht mehr den XFree86 X-Server, sondern das GNU Projekt Xorg. Leider wurden unter KDE einige Links vergessen, so das keine Tastaturlayouts mehr erscheinen. Das Problem kann man korrigieren, indem man unter /usr/X11R6/lib/X11/xkb/rules folgende Links anlegt:
ln -s xorg xfree86 ln -s xorg.lst xfree86.lst ln -s xorg.xml xfree86.xml
Letzte Änderungen am: Sonntag, 5. Oktober 2008, 22:48:47


