APB - AP Blog
15. März 2009, 19:37
Korrelationen
Diesesmal ein kurzer Beitrag. Bei Wikipedia wird die Korrelation wie folgt definiert.
Die Korrelation beschreibt die lineare Beziehung zwischen zwei oder mehr statistischen Variablen. Wenn sie besteht, ist noch nicht gesagt, ob eine Größe die andere kausal beeinflusst, ob beide von einer dritten Größe kausal abhängen oder ob sich überhaupt ein Kausalzusammenhang folgern lässt.
Ein Beispiel der vollständigen Unkenntniss dieses Sachverhaltes liefert diesen mal Spiegel Online, der sich mit seiner Bildwahl sogar das übliche Bildniveau unterbietet.
Was soll wohl räumliche Nähe der Bilder suggerieren? Dem Gedanken folgend, der dieser Bebilderung innewohnt, kann man sicherlicher auch folgenden Schluss ziehen.
13. März 2009, 12:40
Dobrý den!
Meine Güte, der letzte Eintrag ist schon lange her... Ich hätte nicht gedacht, dass ich mein Blog mal so lange Zeit ruhen lasse. Es kam mir jedoch meine Diplomarbeit in die Quere, dann die Arbeitssuche, der neue Job. Es gibt ordentlich etwas nachzuholen.
Eigentlich will ich seit August über meinen Besuch in Prag schreiben. Prag ist eine bemerkenswerte Stadt - zumindest wenn man den alten Stadtkern betrachtet. Den Vergleich zwischen Prag und Bonn kann man eigentlich nur als protzig vs. putzig bezeichnen. Alles ist eine Etage höher gebaut und ein paar hundert Jahre älter. Zu sehen gibt es allemal genug. Über die Sehenswürdigkeiten von Prag möchte ich mich gar nicht auslassen, das kann jeder Reiseführer besser. Hier jedoch ein paar Fakten, die es mir besonders angetan haben.
Prag ist sehr gut auf Touristen vorbereitet. Bereits am Flughafen kann man an der Touristeninformation alle Fragen zumindest auf Deutsch und Englisch loswerden. Dort wird man auch mit Fahrkarten versorgt - Einzel-, Tages- oder 3-Tage-Tickets. Ein Shuttlebus bringt einen bis zur nächsten Metrostation, von dort aus kann man beinahe alles mit der Metro erreichen. Vorsicht: Gepäck kostet extra, wenn man keine Tageskarte kauft!

- Ein Versuch der Kommunisten den 5-Jahresplan auf der Fassade der königlichen Sommerresidenz unterzubringen
Wir sind in einem kleinen und sehr günstigem Hotel untergekommen - Hotel Galileo in der Brüsseler Str. 3 (Bruselska 3). Es ist klimatisiert gewesen, was im Sommer auch wirklich notwendig war. Die Fenster konnte man nachts leider nicht offen lassen, denn Straßengeräusche hätten einen nicht einschlafen lassen. Mit geschlossenem Fenster hat man jedoch so gut wie nichts gehört. Die Zimmer, Betten und das Bad waren vorbildlich sauber, täglich gab es frische Handtücher.
Das Frühstück muss man mindestens als "üppig" bezeichnen. Es gab zwar täglich das gleiche, was jedoch angesicht der Auswahlpalette überhaupt nicht störte. Sogar ein Aufzug war vorhanden. Der Service sprach fließend Englisch, deutsch hingegen nur holprig. Einziges Manko: Das abgelaufene Bier in der Minibar wurde auch nach einem Hinweis nicht ausgetauscht - na gut, in der Stadt war es sowieso billiger.
Zum Schluss noch zwei Lokalempfehlungen. Sehr gut essen kann man in Hybernia. Es gibt sehr leckere Fleischspieße und das Chillispaghetti ist auch nicht zu verachten. Dazu original Pilsner und das ganze zu humanen Preisen. Nur reservieren sollte man abends schon, sonst kann es passieren, dass man lange auf einen freien Platz wartet.
Das andere Lokal ist ein Café, das wir zufällig in Rathausnähe gefunden haben. Um den Rathausplatz gibt es leider nur Restaurants und Cafés zu völlig überteuerten Preisen (okay, Touristensteuer, kann man noch verstehen...), die leider auch kein gemütliches Ambiente bieten. Also fingen wir an uns absichtlich durch unscheinbare kleine Gassen vom Rathausplatz zu entfernen und fanden in einer schmallen Straße in einem Seitentor den Eingang zum Café "Beim Ring" (Kavárna u prstenu). Nicht teuer, nicht überlaufen und seeehr gemütlich.
Also, nicht lange warten, sondern bucht einen Flug und seht es euch selbst an.
Na shledanou!
• Kritik •
6. Juli 2008, 20:55
Edna ist da!
Edna kam gestern!
Gemeint ist ein neus Point-and-Click Adventure von Daedalic: Edna bricht aus
Alles in einem ein hübsches, handgezeichnetes Adventuer mit Witz und allem, was man so von Monkey Island kennt. Leider nicht ganz so gut. Ednas Hase Harvey ist nicht immer der Brüller, einige Figuren wurden so vertont, dass sie dreeeeei Minuuuuuuuteeeeeen braaaaauuuuuucheeeeeeeeen, uuuuuuuum eineeeeeeen Saaaaaaatz aaaaaaaauuuuuuuuszuuuuuuuuuspreeeeeeecheeeeeen - da hört der Spaß wirklich schon auf.
Hinzu kommen noch einige, teilweise gravierende, technischen Unzulänglichkeiten:
- Man braucht Administratorrechte, um das Spiel zu spielen. Völliger Quatsch, denn sogar viel aufwändigere Spiele wie Ankh brauchen keine Administratorrechte, oder müssen nur einen kleinen Teil mit Adminrechten installieren.
- Das Spiel lässt sicht nicht auf FAT-Partitionen installlieren, weil es etwa 5 Gazillionen an Sounddateien auf die Festplatte kopiert, die zusammengenommen 6GB groß sind. Leider verträgt FAT nicht so viele Dateien in einem Verzeichnis.
- Das spiel benötigt 7GB Festplattenspeicher. In Worten: Sieben Gigabyte. Das ist ein wenig happig für ein Adventure, das in Comicgrafik daherkommt.
- Das Spiel ist in Java geschrieben (wieso würde man sonst das Java Runtime Environment mit ausliefern?). Das ist natürlich noch lange kein Nachteil. Wieso gibt es aber keine betriebssystemunabhängige Spielversion, die man einfach so unter Linux oder MacOS spielen könnte? Hier wurde nicht zu Ende gedacht.
- Man kann nur 9 Spielstände speichern. OK, man kann sich damit arrangieren...
- Die Spielstanddaten sind verteilt zwischen Verzeichnissen auf der Festplatte und Java-Properties in der Registry. Furchtbar... Wenn man mit dem Spiel auf einen anderen Rechner umzieht, dann muss man Verzeichnisinhalte kopieren und Teile der Registry ex- und importieren. Klarer Fall von nicht antizipiertem Problem.
Technisch punktet "Edna bricht aus" nur, weil man die DVD nicht benötigt, um das Spiel zu spielen. Dadurch entfällt das sinnlose Mitschleppen von DVDs, wenn man unterwegs auf dem Laptop weiterspielen möchte. Das war bei Jack Keane verdammt iritierend.
Ich würde dem Spiel folgende Schulnoten geben:
für die Spielidee und das Spielerlebnis. Natürlich ist das sehr subjektiv, aber das kann ich leider nicht ändern. Die Bilder sind lustig gezeichnet, Edna und Harvey gelingt so mancher Witz und die Rätsel nicht offensichtlich. Außerdem ist Ednas Stimme sehr angenehm.
Keine 1, weil der Humor eben nicht so gut ist wie z.B. in Ankh, Monkey Island oder Sam'n'Max. Andere Charaktere sind machmal nicht so schön sychronisiert wie Edna, Adrian ist sogar das beste Negativbeispiel.
für die Umsetzung. Es reicht aus, um fehlerfrei gespielt zu werden, aber auch nicht wirklich mehr. Besonders der Zwang zur Administratorrechten ist völlig daneben und in gutem Softwaredesign keinesfalls notwendig.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn ihr mit den Unzulänglichkeiten leben könnt, dann werdet ihr als Adventureliebhaber Spaß an dem Spiel haben, auch wenn nicht ganz so viel, wie in der Herstellerwerbung behauptet.
In diesem Sinne: Droggelbecher!
• Wahnsinn •
5. Juli 2008, 17:34
Betrugsmasche: Richtlinie 36546
Diese Anschreiben haben wir vor nicht allzu langer Zeit erhalten. Keine schlechte Betrugsmasche, oder? Ich darf mal zusammenfassen: Ein nicht näher identifizierbarer Absender aus Florida (PO Box), fordert uns in einem Anschreiben, das von nicht namentlich benannten Person(en) vier mal unleserlich unterschrieben wurde, auf, für eine unbekannte Leistung 20,- € in Bar an einen nicht identifizierbaren Empfänger (PO Box) in Kanada zu schicken.
Um es mit den Worten meiner Freundin auszudrücken: Wer ist so blöd und schickt dort Geld hin?
Die traurige Wahrheit ist wahrscheinlich, dass es wohl genügend Spezis gibt, die sogar auf diese billige Masche hereinfallen. Sonst würden diese Briefe wohl nicht verschickt werden.
Ach ja. Auf der Rückseite geben die geistigen Trittbrettfahrer sogar zu, dass ihre "Dienstleistungen" bestenfalls feuchten Kehrricht wert sind.
Mögen deren primären äußeren Geschlechtsmerkmale je nach Beschaffenheit dehydrieren oder zuwachsen.
• Spass •
27. Juni 2008, 21:38
Erste SPAM!
Juhu! Meine erste Spam-Mail ist da!
Low priced fashion and quality items
It is hard to overestimate the importance of having at least one luxury watch. Now you can afford it!
Also nicht wirklich die allerste Spam-Mail die ich bekomme... Aber die erste, die von catchall meiner Domain eingesammelt wurde.
Also: Sektkorken knallen und Bierflaschen aufploppen lassen! Feiert mit!
• Wahnsinn •
24. Juni 2008, 23:54
12111
Diese Zahlen stehen für aktuelle Netzparanoia. Alles hat harmlos mit einem ICQ-Account ICQ-System angefangen, der bei (fast?) allen ICQ Benutzern aufgetaucht ist. ICQ hat sich nicht wirklich die Mühe gemacht seine Benutzer zu informieren, deswegen ist die Aufregung durchaus nachvollziehbar. Aber die Geschichten die drumherum gesponnen wurden sind köstlich.
- http://www.12111.ru/ - schlechter Scherz oder Kunst?
- Entwarung bei Winfuture.de
- Sie werden alle infiziert!
- Paranoia bei Gulliboard

- ICQ Virus

- ebenfalls Paranoia

Meine Favoriten sind immernoch die Behauptungen, dass der Account die Userliste ausspioniert oder das Passwort an XYZ verschickt. HALLO! Der Account wurde Serverseitig hinzugefügt! Selbst wenn er nicht von ICQ kommen sollte, dann hätten die hypothetischen Angreifen sowieso Zugang zum Passwort und zu der Kontaktliste... ne, ne, ne...
Und mal ehrlich: you get what you pay for.
Ach ja, vollständigkeitshalber hier das Statement von ICQ
A Message for ICQ Users
a new user from ICQ on your contact list.
As part of the process of upgrading ICQ users to our newest, most advanced version, ICQ6, we have added a new user name to your contact list "ICQ System". The newly added user is intended to improve ICQ's line of communication with our users and assure you continue to enjoy talking to everybody, everywhere.
• Spass •
24. Juni 2008, 23:47
Fünf ist Trumpf!
Seit 1993 gibt es Rolf nicht mehr, die fünfstelligen Postleitzahlen sind aber geblieben. Und die Paprika ist nur eine Ausrede, um dem Beitrag mehr Würze zu verleihen.
Okay. Schlechter Kalauer.
Schaut euch die Dose mal genau an. Vor paar Tagen habe ich sie aus dem Gewürzkasten entfernt. Nein, sie war nicht nachfüllbar.
• Technikspielzeug • Wahnsinn •
4. Juni 2008, 21:50
Zwei Stunden für Fehlersuche...
Habe gerade zwei Stunden nach einem Fehler gesucht. Mein audacious leidete an einer merkwürdigen Form den Amnesie. Es vergaß immer seine Einstellungen. Und das nur bei mir, nicht anderen Benutzern.
Doof, wenn die Musik statt von den Stereoanlagenboxen über die mickrigen Monitorlautsprecher plärrt.
Schließlich habe ich den Schuldigen gefunden. Es war die .gtkrc mit einer Import-Anweisung, die auf eine nicht-existierende Datei gezeigt hat.
Dämliches Ding... Das analysieren der System Calls macht einfach keinen Spass.
• Spass •
4. Juni 2008, 21:59
Partywahnsinn
Wie aktiviert man die bescheidene spezifische Dichtkunst Nicht-Germanisten? Man rufe eine Sommerparty aus (danke, K.!) unter dem Motto "Märchen- und Comicfiguren" und verteile an die Gäste halbe Märchentitel, so dass im Laufe des Abends jeder die andere Titelhälfte suchen muss. Im Laufe des Abends wurden die Gäste auch mal kreativer.
Miss Piggy hat ihren Kermit irgendwann auf dem Flurleuchter vergessen...
• Technikspielzeug •
25. Mai 2008, 14:21
Neues zum MacBook
Endlich mal wieder Zeit mit dem MacBook und Linux zu spielen.
Jetzt habe ich herausgefunden, wie man unter Fedora die Fernbedienung in Betrieb nimmt.
Nachzulesen auf meiner Seite zu Fedora auf dem MacBook
• Software • Technikspielzeug •
24. Mai 2008, 18:50
pdftk for Fedora 8
The PDF Toolkit is the Swiss Army knife for modifying PDF document. Among other things it can alter the PDF metadata, as author, subject or keywords. Unfortunately pdftk is not included in Fedora's repositories, either in the default ones, nor in Livna or Freshrpms.
I succeeded in compiling and packaging it for Fedora, taking the older source RPM package for SuSE Linux as base, providing the newest tarball and creating a patch for Makefiles within the tarball. Many thanks go to numerous Ubuntu forums and mailing list which pointed me in the right direction and taught how to compile pdftk with the recent GCJ.
If you are interested, you can download the RPM file pdftk-1.41-0.f8.i386.rpm or the source RPM file pdftk-1.41-0.f8.src.rpm. For easy installation, copy my repository description to /etc/yum.repos.d/adalberts.repo and use
yum install pdftk
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